Managen in turbulenten Zeiten

Managen bedeute ein System in Balance halten. Ob ein einzelnes System, genannt Mensch oder ein soziales System, genannt Organisation, beides gilt es in Balance zu halten. Wenn Systeme aus der Balance geraten sind sie angreif- und verletzbar.  

Qi Gong ist ein erprobtes Mittel Körper und Geist in Balance zu bringen. Sinngemäß ist es Kaizen in Organisationen. In der Ruhe liegt die Kraft, meint der Volksmund. Ich meine balanciert, innen und außen ausgegleichen, erkennt man Situationen klarer und kann der Realität ins Auge blicken. Die Realtit ist wie sie ist, weder gut noch schlecht. Von Unruhe geprägte Geister erschaffen unruhige Organisation. Nein, Unruhe ist nicht prinzipiell schlecht. Die Kunst liegt in der Beherrschung der (Un-)Ruhe um situativ das im Moment sinnvolle leisten zu können. Die Handlungs-Medaille sollte immer zwei Seiten haben. Yin und Yang. Nur wer Balance, Ruhe, Ausgegleichenheit beherrscht, kann Imbalance, Unruhe schaffen. Nur wer Ruhe und Unruhe, Stabilität und Wandel, Stille und Bewegung beherrscht, hat Handlungsspielraum und herrscht über beide Seiten.

Fazit: Qi Gong hilft, die Stille in der Bewegung und Bewegung in der Stille zu spüren. Durch Qigong-Stehpraxis (ent-)stehen neue Handlungsoptionen.

Führung bedeutet Aufmerksamkeitsfokussierung

Qi Gong ist hilfreich beim Üben von Aufmerksamkeitsforkusierung und Aufmerksamkeitsfokusierung ist ein probates Mittel von Führung. Alleine die Aufmerksamkeit von Außen nach Innen zu switchen ist eine spannende Fähigkeit. Warum sich ein Blick nach Innen lohn? Man bekommt ein besseres Verständnis für sich und dadurch für andere. Erkentnissreichen (Ein-)blick eben. Der Wechsel von Außen nach Innen kann geübt werden. Dieser Perspektivenwechsel schafft wiederum neue Handlungsoptionen. Man sieht mehr, vielleicht sogar den roten Lebensfaden.

Fazit: Wer Führungsaufgaben hat, sollte lernen seine Aufmerksamkeit und die Aufmerksamkeit seiner Anvertrauten zu fokussieren. Gepaart mit Sinnstiftung, sprich, der Klärung der Frage nach dem Warum, lässt Motivation emergieren.

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